Aggression – Eskalation – Deeskalation in der Jugendhilfe

Katja Schäffler
  • 1 Seminar
  • 2 Teilnehmerdaten
  • 3 Übersicht
BTG 20/4
Zielgruppe des Seminars
Fachkräfte aus der Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit, der offenen Jugendarbeit, stationären Einrichtungen, Beratungsstellen, ambulanten Hilfen, die mit herausfordernden Jugendlichen arbeiten. Das Angebot widmet sich nur dem Thema jugendlicher Aggression, nicht der bei Kindern.

Lernziele:
- Die Teilnehmer*innen verfügen über fundierte begriffliche Kenntnisse zu Aggression, Eskalation, Deeskalation.
- Die Teilnehmer*innen verfügen über einen Methodenpool für deeskalierende Maßnahmen.
- Die Teilnehmer*innen kennen den potentiellen Nutzen einer planvollen Eskalation und erlangen diesbezüglich Kompetenzen anhand konkreter Anwendungsmöglichkeiten.

Seminarnutzen:
Viele Fachkräfte in der Jugendhilfe sind im beruflichen Alltag mit aggressiven Verhalten von Klient*innen konfrontiert und stellen sich die Frage: Wie kann ich mit Aggressionen umgehen und deeskalierend einwirken? In diesem Seminar setzen Sie sich kritisch mit dem Begriff 'Aggression' unter psychologischen und soziologischen Gesichtspunkten auseinander, lernen Methoden der Deeskalation und planvollen Eskalation kennen und reflektieren diese anhand von Fallbeispielen, um die eigenen beruflichen Kompetenzen praxisnah auszubauen.

Seminarinhalt:
In dieser Fortbildung geht es nicht um klassische Konzepte, sondern einerseits um das Verstehen, was hinter Aggressionen von Jugendlichen steckt und andererseits um das Erlernen verschiedener Techniken der Kommunikation und Körperhaltung, die in den jeweiligen Situationen deeskalierend wirken können. Der letzte Baustein der Fortbildung widmet sich dem Thema Eskalation in der Jugendhilfe. Denn häufig wird im beruflichen Alltag mit Jugendlichen vergessen, dass eine gewollte, aber geleitete Eskalation der vorhandenen Aggression heilsam für die Klient*innen aber auch gewinnbringend für die pädagogische Beziehung sein kann.

Bei allen drei Bausteinen wird auf das breite Spektrum von Klient*innen in niederschwelligen Hilfen zur Erziehung bis hin zu intensiv betreuten Hilfesettings eingegangen und umfasst folgende Inhalte:

Baustein 1: Aggressionen begrifflich differenzieren und verstehen
Baustein 2: Deeskalation durch Körperhaltung und Kommunikationstechniken
Baustein 3: Geleitete und planvolle Eskalation als pädagogisches Mittel

Es können gerne Fallbeispiele eingereicht werden.

Didaktik/Methodik
Vermittlung von Hintergrundwissen im Plenum. Eigenständiges Erarbeiten eines Fallbeispiels aus der eigenen Praxis in Kleingruppen (Stex-Methode und Vorstellung im Plenum). Vermittlung deeskalierenden Maßnahmen und dem potentiellen Nutzen einer planvollen Eskalation anhand praktischer Beispiele.
Kleestraße 21-23, 90461 Nürnberg
145,00 EUR inkl. 0,00 EUR (0%) MwSt.
Ermäßigte Gebühr: 125,00 EUR inkl. 0,00 EUR (0%) MwSt.

öffentlich
Ermäßigte Teilnahmegebühren bei Seminaren erhalten treue Kunden (Voraussetzungen siehe unter https://www.fbbweb.de/konditionen.htm), Mitarbeitende von Betreuungsbehörden und anderen kommunalen Dienststellen (z.B. Jugendamt), Mitglieder des Betreuungsgerichtstag e.V., des BVfB e.V., des BdB e.V., des B-UMF e.V. und Mimikri e.V.
Berufseinsteigergebühr: 120,00 EUR inkl. 0,00 EUR (0%) MwSt.

öffentlich
Berufseinsteiger (Betreuungsrecht/ Vormundschaft) erhalten auf alle im Kalenderjahr gebuchten Seminare die Einsteigergebühr. Diese ist nicht kombinierbar mit dem Vielbucherrabatt.
Vielbucher-Rabatt: 135,00 EUR inkl. 0,00 EUR (0%) MwSt.

öffentlich
Bei Buchung mehrerer Seminare (pro Teilnehmer*in oder Organisation) in einem Kalenderjahr erhalten Sie ab dem 2. Seminar einen Rabatt von EUR 10,00. Der Vielbucher Rabatt kann nicht mit der ermäßigten Gebühr kombiniert werden.

21.02.2020 09:00 - 16:30

Katja Schäffler

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